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Seid Feuer und Flamme für Jesus!

Prälat Johann Neumüller spendet Firmung in Luhe

Luhe (rgl). 29 Buben und Mädchen aus der Seelsorgegemeinschaft Luhe-Neudorf-Oberwildenau empfingen am vergangenen Samstag das Sakrament der Firmung durch Prälat Johann Neumüller.

Nach dem feierlichen Einzug in das festlich geschmückte Gotteshaus und dem Lied „O komm herab, du Heiliger Geist“ begrüßte Annalena Müller den Firmspender im Namen aller Firmlinge.

Auch Pfarrer Arnold Pirner hieß Prälat Neumüller, der im Auftrag des Bischofs nach Luhe gekommen war, herzlich willkommen, ebenso die Firmlinge mit ihren Paten, Eltern und Verwandten.

Die jungen Christen gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und trugen Kyrie-Rufe, Lesung, Fürbitten und eine Meditation über die Früchte des Heiligen Geistes vor und brachten in einer Prozession die Gaben zum Altar.

Für die passende Musik und mitreißende geistliche Lieder sorgte der Projektchor unter der Leitung von Rita Gleißner. Markus Fütterer begleitete den Chor am E-Piano, Verena Fehn mit der Querflöte. Larissa Burgardt sorgte für festliche Orgelklänge.

In seiner anschaulichen Predigt ging Prälat Johann Neumüller vom christlichen Symbol

des Fisches aus, das die Christen in den ersten Jahrhunderten als Geheimzeichen nutzten.

Heute müsse man zwar keine Angst vor Verfolgung mehr haben, doch komme es in der Schule oder unter Freunden oft vor, dass man sich dumme Sprüche anhören müsse, wenn man sich zu Jesus Christus bekenne.

Rückblickend auf die Corona-Zeit erinnerte er daran, wie wichtig es damals gewesen sei, zu lüften. Es sollte immer wieder frische Luft hereingelassen werden. Das erinnere ihn an das Pfingstereignis in Jerusalem, als die Jünger sich ängstlich eingeschlossen hatten. Doch dann wurde durch den Heiligen Geist ihr Lebenshaus kräftig durchgelüftet, verschlossene Türen und Fenster wurden aufgerissen, ein frischer Wind der Hoffnung und Freude wurde in ihr Denken und Handeln hereingeweht. Durch den Heiligen Geist wurden sie mit Freude erfüllt und fanden den Mut, das Werk Jesu weiterzuführen und mit seiner Botschaft zu den Menschen zu gehen. Sie fühlten sich von Jesus begeistert, waren Feuer und Flamme für ihn und der Funke sprang über zu den Menschen, die mit ihnen in Berührung kamen. Dies wünsche er sich auch für heute, dass der Geist Gottes spürbar werde beim gemeinsamen Gebet und der Feier des Gottesdienstes. Die Worte Jesu mögen unter die Haut gehen und die jungen Christen aufrütteln, trösten, ermutigen oder nachdenklich machen.

„Gott braucht Menschen in dieser Welt, die sich einsetzen für andere. Jeder Mensch hat seinen Wert. Jeder hat die Begabung, das Geschenk der Liebe weiterzugeben durch gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Geduld und Bereitschaft zur Versöhnung.

Seid offen für den Heiligen Geist, der mit seiner Kraft auch euer Leben erfüllen will, der euch ermutigen und euch Freude am Glauben bringen will! Seid Feuer und Flamme für Jesus, auch in schwierigen Zeiten“ – appellierte der Firmspender an die jungen Christen.

Als Beispiele für geisterfüllte Menschen, die die Kirche weitergebracht haben, stellte er den Firmlingen Franz von Assisi  und Papst Johannes XXIII. vor Augen.

Anschließend folgte der Höhepunkt der Feier: Prälat Johann Neumüller spendete den Buben und Mädchen durch Handauflegung und Salbung mit Chrisam das Sakrament der Firmung. Sie antworteten mit ihrem persönlichen „Amen“.

Nach dem Segen dankte PGR-Sprecher Willi Köllner dem Firmspender und dem Projektchor.

Bei dem Ohrwurm „Komm, heiliger Geist“ am Ende des Festgottesdienstes sprang der Funke endgültig über. Anschließend hatten die Neugefirmten noch die Möglichkeit, ein persönliches Foto mit ihrem Firmspender zu machen.

Mit einer feierlichen Dankandacht um 17 Uhr, die nochmals von den Neugefirmten und vom Projektchor mitgestaltet wurde, klang der Festtag aus.

     

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